Utopie?

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Re: Utopie?

Beitragvon whiteout » Do 10. Aug 2017, 16:55

Ich habe ja duch mein Blog sehr viele Anfragen bekommen, auchAktivitaeten in FB-Gruppen, kommt da schon die Eine, oder Andere Fragestellung. Ich hab mir sehr oft die Arbeit gemacht und ellenlange Mails geschrieben... , naja ich versuche die Realitaet zu schreiben, die eben manchmal hart ist und nicht das darstellt was man sich als Einwanderer in ein Land sucht. Antwort kam da in der Regel nicht mehr, das da nicht mal ein Danke kommt, beruehrt mich inzwischen nicht mehr.
Leider ist es doch so, dass viele Menschen Canada aus so manchen Reiseberichten kennen und vom Leben am See in der Selbsatgebauten Blockhuette kennen. Klischees eben.
Ich habe mich frueher manchmal ueber das Unverstaendnis von manchen Menschen geaergert, die nicht wirklich glauben wollten, wie die Realitaet in Canada ist. Inzwischen ist es tatsaechlich so, dass ich mir sage, ich muss ja nicht mehr... bin ja schon hier. Wer Infos haben moechte und ich kann sie geben, tue ich das , was derjenige draus macht, ist mir eigentlich wurscht. :?
Auch die Bemerkung... "ich kenne..... war ja da schon oft im Urlaub" , laesst mich eher kalt. Ich habe in vielen europaeischen Laendern GEARBEITET.... konnte mich z.T. sogar in deren Sprache verstaendigen... , Naja, "kennen" ist aber was ganz anderes , als "dort gewesen sein".

Und Leben in der Natur..... naja, da gibts schon mehrere Versionen. Ich lebe auch in der Natur, kann aber mit dem Auto bis vor meine Garage fahren... zwar 5km Gravvelroad, aber egal.
Ich hab einen Film gesehen, da wohnt ein deutscher (ob er da noch wohnt weiss ich nicht) irgendwo am A.... der Welt in Canada.... NWT, oder Yukon. Er wohnt an einem See und latscht mit Rucksack zwei Tage durch den Wald um zur naechsten Bushaltestelle zu kommen und dann faehrt er noch ein paar stunden mit dem Bus. Er schiesst irgendwelche Viecher waehrend der Jagdsaison und verkauft dann die Felle. Geht zwei Mal im Jahr zum Einkaufen und geht dann wieder zurueck zu seinem See. Naja, das muss man wollen... und man sollte da schon wissen, dass man im Winter mal ein paar Tage nicht vor die Tuer gehen kann... und eine Blinddarmentzuendung , da vieleicht die letzte Krankheit im Leben sein kann. Und ein Blockhaus bauen, sieht doch soooo einfach aus im TV.... und ein paar Baeume faellen ist ja in Canada kein Problem.... gibt ja genug davon.... aber leider (oder besser GsD) stehen da noch gesetzliche Gegelungen davor, die einen solchen Traum schneller zerplatzen lassen , als eine Seifenblase !
Mal ganz abgesehen davon, dass ein Loghome so in der Preisklasse ab $ 400 000.- zu finden ist... natuerlich ohne Grundstueck. Ausser man kauft sich den chinesischen Muell, das gehts auch schon ab $ 100 00.-... da ist erspartes schneller weg, als man glaubt... und was kommt dann....
Ich wuensche jedem den Erfolg, den er haben will!

Gruss Holger
whiteout
 
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Re: Utopie?

Beitragvon arbitrarytina » Di 22. Aug 2017, 04:56

Hallo Mark,

Ihr könnt euch gemeinsam als Familie bewerben, aber ich glaube jeder muss den Sprachtest machen. Da bin ich mir aber nicht sicher. Ihr müsst definitiv alle die medizinische Untersuchung machen, die ist aber erst fällig, wenn ihr euch bewerben dürft. Alles nicht günstig, aber lohnt sich.

Viel Erfolg!
Tina.
arbitrarytina
 
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