Piplinebruch und Ölpest in Kanada

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Piplinebruch und Ölpest in Kanada

Beitragvon Kanada » So 8. Mai 2011, 20:34

Hallo,

ihr habt es bestimmt in den Nachrichten gesehen, gelesen oder gehört. Ende April ist in dem kanadischen Bundesstaat Alberta eine Ölpipeline mit dem klangvollen Namen Regenbogen-Pipeline geborsten und es sind nach offiziellen Angaben 28.000 Barrel Öl (das entspricht ca. 4,5 Mio. Liter) ausgetreten.

Mich würde interessieren was ihr im Forum darüber denkt. Ich freue mich auf eure Kommentare!

Gruß Kanada
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Re: Pipelinebruch und Ölpest in Kanada

Beitragvon kanadafan » Mo 9. Mai 2011, 16:23

Schlimme Sache!

Das Leck der Pipleine befindet sich in einem schwer zugänglichen Gebiet. Das ist zum einen gut für die Menschen, da das Gebiet dort dünn besiedelt ist, zum anderen erschwert es das heranschaffen von schwerem Gerät um die Verschmutzung so schnell wie irgend möglich zu beseitigen. Ich hab allerdings gelesen, dass sich schon die ersten Symptome bei Menschen, ein Stamm Ureinwohner, in unmittelbarer Nähe des Pipelinebruchs bemerkbar machen. Sie klagen über Übelkeit und Kopfschmerzen. Hoffentlich handeln die kanadische Regierung und die Provinzregierung von Alberta schnell und arbeiten Hand in Hand.

MfG Hermann
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Re: Piplinebruch und Ölpest in Kanada

Beitragvon Sebi » Mo 9. Mai 2011, 21:57

Hallo zusammen,

ich habe irgendwo gelesen, dass ein Biberdamm verhindert hat, dass das öl in die umliegenden fließenden Gewässer läuft. Ich fürchte nur das der Biber jetzt Nichts mehr von seinem Fleiß hat. Dem wurde jedliche Lebensgrundlage genommen. Es ist den Kanadiern zu wünschen die Sauerei schnell zu beseitigt zu bekommen.

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Re: Piplinebruch und Ölpest in Kanada

Beitragvon admin » Mo 9. Mai 2011, 22:32

Und wieder einmal leidet die Natur unter unserer Mobilität ... never ending story
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Re: Piplinebruch und Ölpest in Kanada

Beitragvon Gobol » Mo 9. Mai 2011, 23:12

Rest In Peace - tapferer Biber
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Re: Piplinebruch und Ölpest in Kanada

Beitragvon Biber » Mi 11. Mai 2011, 13:54

Hallo,

Tja die kleinen fleißigen tierchen sind eben nicht zu unterschätzen 8-)

Ich hoffe die beseitigung des Öls wird sorgsam und gewissenhaft fern ab der Zivilisation beseitigt. Wo kein Kläger da kein Richter und die armen Natives werden wie schon so oft mit Geld abgespeist. Ich werde die weitere Entwicklung der ölkatastrophe mit Argwohn verfolgen.

Der Biberfreund
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Re: Piplinebruch und Ölpest in Kanada

Beitragvon Tundra » Fr 27. Mai 2011, 00:19

Tja, das ist leider Alltag hier, der laxe Umgang mit der Umwelt. Nach Abzug der typisch deutschen Sensibilität, bleibt immer noch eine erschreckend hohe Gleichgültigkeit gegenüber der Natur übrig. Während in Federal und Prov.-naturschutzparks das Aufheben eines Stocks verboten ist, wird munter ausserhalb die Umgebung/Natur "genutzt". Spiegelt sich in den sehr Unternehmerfreundlichen Gesetzen wieder. Besonders die Rohstoffindustrie kann hier auf der Westseite mit dem allseits bekannten Agument "Arbeitsplätze" jede Auflage unterlaufen oder im Keim ersticken. Gleiches gilt hier in Saskatchewan für die Suche nach einen atomaren Endlager. Derzeit versuchen Federalgov. und Industrie gemeinsam irgendwelche abgelegenen Gemeinden von ihrem Glück zu überzeugen. Leider kann das der Bieber nicht verhindern. Spricht ja auch Bände, wenn alle Hoffnungen auf dem Biber liegen und lagen.
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