Indiander essen kein Fondue ist ein Erlebnisbericht einer jungen Schweizerin welche nach dem Studium das Abenteuer in der fernen und weiten Wildnis von Kanada sucht.
Noch in der Schweiz nimmt sie Kontakt mit einem netten älteren Pärchen auf, welches eine Pferdezucht am Rande eines Indianerreservats betreibt. Und so macht sie sich zusammen mit ihrer Hündin Inka auf die Reise ins Abenteuer. Schon kurz nach der Ankunft muss die Tierliebhaberin alle ihre Winnetou- und Lagerfeuer-Romanzen über Bord werfen und sich mit der harten Realität auseinandersetzten. Dabei bereitet ihr der bis zu minus 30 Grad kalte Winter und die derbe und direkte Art der kanadischen Cowboys weniger Kummer als deren Umgang mit ihren Tieren. Da prallen zwei Welten aufeinander. Zum einen die heile tierliebe Welt der Schweizerin und zum anderen die in Kanada zweckorientierte Haltung von Nutztieren. Diese Kontroverse begleitet den Leser auch immer wieder durch weite Strecken dieses Buchs.
Die Autorin erzählt von ihrem Farmleben und ihren Erlebnissen bei den zahlreichen ausgedehnten Ausflügen durch die Wildnis auf dem Rücken eines Pferdes. Sie schreibt von den Zusammentreffen mit den Kanadiern, welche es nicht immer leicht haben, dass crazy-swiss-girl zu verstehen. Und dabei handelt es sich in den seltensten Fällen um Kommunikationsprobleme. Das Buch gibt einem auch beiläufige Einblicke in das oft triste und traurige Leben der Indianer von heute. Das ist wenig geblieben von dem einst so stolzen Volk, dass dieses weite Land seit je her bewohnt hat.
Das Buch ist ein Erlebnisbericht einer schweizer Pferdenärrin in Kanada. Das Schöne daran ist, dass neben dem Erzählten auch der Unterhaltungswert nicht zu kurz kommt.
Ein Danke an Christian Lauber, in dessen Verlag das Buch erschienen ist und der so freundlich war dem Kanada-Forum ein Leseexemplar zur Verfügung zu stellen. Eine Leseprobe findet ihr im Internet unter Verlag-Lauber
Viel Spaß beim Lesen
Kanada
